Welchen Einfluss kann die Nahrung beim Management von Hautproblemen haben?

Die Ernährung Ihres Hundes ist entscheidend für die Bereitstellung von essentiellen Nährstoffen zur Unterstützung der Hautgesundheit und Förderung der Hautheilung im Fall einer Erkrankung. Zu den häufigsten Hauterkrankungen von Hunden gehört eine als „atopische Dermatitis“ bezeichnete Überempfindlichkeit der Haut gegenüber bestimmten Umweltallergenen, die sich zunächst durch einen starken Juckreiz bemerkbar macht. Später kann die Haut auf Grund häufigen Kratzens, Leckens oder Benagens Läsionen wie Rötungen, Haarausfall, Eiterbläschen oder Schuppen aufweisen. Leidet Ihr Hund ganzjährlich an diesen Symptomen, spricht dies eher für eine Futtermittelallergie als für eine Umweltallergie. Zu den häufigsten Futtermittelallergenen bei Hunden gehören Rind, Milchprodukte und Huhn. Pollen, Schimmelpilze, Hausstaubmilben und Flöhe gehören zu den wichtigsten Auslösern einer umweltbedingten atopischen Dermatitis.

Purina Pro Plan bei Hautproblemen

Die folgenden Purina Pro Plan Produkte wurden speziell dazu entwickelt, bei besonderen Ansprüchen von Hunden mit Hautproblemen zu unterstützen:

• CANINE DRM DERMATOSIS – Diätetisches Alleinfuttermittel für Welpen und ausgewachsene Hunde zur Unterstützung der Hautfunktion bei Dermatose und übermäßigem Haarausfall, mit hohem Gehalt an essentiellen Fettsäuren und begrenzter Anzahl an ausgewählten Proteinquellen.

• CANINE HA HYPOALLERGENIC – Diätetisches Alleinfuttermittel für Welpen und ausgewachsene Hunde, zur Minderung von Ausgangserzeugnis- und Nährstoffintoleranzerscheinungen. Mit hydrolysierten Proteinquellen und ausgewählten Kohlenhydratquellen.

Unterstützung durch die Wahl der Nahrung

Viele Hunde mit allergischen Hauterkrankungen sind von Mehrfachallergien betroffen, wobei es erst beim Überschreiten einer „Allergenschwelle“ zu sichtbaren Symptomen der Haut kommt. Bei diesen Mehrfachallergien kann es durch die Entfernung von krankheitsauslösenden Allergenen aus dem Futtermittel sein, dass diese „Allergenschwelle“ nicht weiter überschritten wird und das Tier zukünftig symptomfrei bleibt. Es ist deshalb bei der Behandlung der atopischen Dermatitis wichtig, häufige Futtermittelallergene durch ein speziell formuliertes, allergenarmes Diätfutter zu vermeiden. Zudem können im Futter enthaltene essentielle Fettsäuren (Omega-3/Omega-6) allergische Hautsymptome lindern und dazu beitragen, dass verschreibungspflichtige Medikamente wie Antihistaminika und Kortison in einer geringeren Dosierung wirksam sind. Neben entzündungshemmenden Medikamenten gehört ein regelmäßiges Baden mit einem hypoallergenen Shampoo zur Therapie der atopischen Dermatitis, wobei es zur Verbesserung der Barrierefunktion der Haut wichtig ist, die Haut nach dem Baden mit einem feuchtigkeitsspenden Conditioner zu behandeln. Befragen Sie hierzu aber unbedingt Ihren Tierarzt nach geeigneten Produkten!

Die Pro Plan Produkte CANINE DRM Dermatosis und CANINE HA Hypoallergenic unterstützen die Barrierefunktion der Haut zudem durch erhöhte Konzentrationen hautfreundlicher Nährstoffe.

Und da es im Verlauf von allergischen Hautproblemen zu Infektionen der Haut kommen kann, ist es wichtig, auch darauf zu achten, dass die Nahrung im Allgemeinen das Immunsystem des Hundes bestmöglich unterstützt. Die richtige Nahrung kann somit dazu beitragen, dass die atopische Dermatitis Ihres Hundes lebenslang gut kontrolliert werden kann.

Hilfe bei betroffenen Ohren

Hauterkrankungen betreffen nicht selten den äußeren Gehörgang, der vollständig von Haut ausgekleidet ist. Einige Hunderassen, darunter Cocker Spaniel, Labrador, Golden Retriever und Shar-Pei, sind besonders empfindlich für Entzündungen des äußeren Gehörgangs. Der Tierarzt spricht von einer „Otitis externa“.

CANINE DRM DERMATOSIS™ macht an der Ohrmuschel nicht halt und kann bei der Genesung von Ohrentzündungen unterstützen. Es kann problemlos über längere Zeit gefüttert werden, um Rückfällen vorzubeugen.