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Feuchtigkeitshaushalt bei Katzen Purina

Feuchtigkeitshaushalt

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Bedeutung einer ausreichenden Hydration bei Katzen

AUSREICHEND WASSER FÜR MENSCH UND KATZE

Bestimmt haben Sie schon einmal gehört, dass der erwachsene Mensch jeden Tag ausreichend Wasser trinken sollte. Je nach Körpergewicht und Quelle finden sich Empfehlungen von 1,5 bis 2,5 Litern pro Tag. Das ist eine ganze Menge und es ist gar nicht so einfach, sich daran zu halten.

Der Erhaltungsbedarf Ihrer Katze beträgt ca. 80 ml je kg Körpergewicht. Für eine durchschnittlich schwere Katze sind das 320 ml Wasser am Tag, die wohlgemerkt nicht unbedingt getrunken, sondern auch über das Futtermittel aufgenommen werden können. Aber wie überzeugen Sie Ihre Katze davon? Und warum ist das wichtig?


REGULATION DES WASSER- UND ELEKTROLYTHAUSHALTS

Die Gesundheit Ihrer Katze ist unter anderem davon abhängig, dass sie ihren Wasser- und Elektrolythaushalt in physiologischen Grenzen regulieren kann. Der Körper verfügt über verschiedene Mechanismen, um eine solche Regulation zu gewährleisten, darunter die hormonelle Anpassung von Blutdruck und Urinproduktion. In diesem Zusammenhang soll darauf hingewiesen werden, dass nicht nur die Menge des Urins, sondern auch dessen chemische Zusammensetzung vom Hydrationszustand der Katze abhängt.

Wichtigste Stellschraube in diesem Regelkreis ist die Niere. In einfachen Worten lässt sich sagen, dass die Niere jene Stoffe vermehrt ausscheidet, von denen zu viel da ist, während die Ausscheidung anderer Verbindungen, an denen es mangelt, reduziert wird. Das kann sie aber nur, wenn genügend Wasser zur Verfügung steht, um diese Stoffe zu lösen: Wenn Sie einen Teelöffel Salz auflösen sollen, dann ist das in einem Glas Wasser bedeutend einfacher als in einem wassergefüllten Fingerhut.


HARNSTEINE UND WEITERE KOMPLIKATIONEN IN DEN ABLEITENDEN HARNWEGEN

Außerdem können der Verdünnungsgrad des Urins und sein pH-Wert die Bildung von Harnsteinen und Harngrieß begünstigen. In verdünntem Harn mit gut eingestelltem pH-Wert ist es unwahrscheinlich, dass Salze ausfallen und mehr oder weniger große Steine bilden.

Katzen mit Harnsteinen, Blasenentzündung und anderen Erkrankungen der unteren Harnwege haben oft Schmerzen beim Wasserlassen und suchen gehäuft die Katzentoilette auf, um dort allerdings nur jeweils kleinste Mengen Urin abzusetzen. Manchmal ist auch Blut im Urin zu sehen oder die Tiere lecken sich vermehrt in der Genitalregion.

Die Ursachen dieser Beschwerden sind nicht immer einwandfrei feststellbar, was die Behandlung wesentlich erschwert. Eine Blasenentzündung beispielsweise kann mit einer bakteriellen Infektion zusammenhängen, wogegen Antibiotika verschrieben werden. Eine nicht infektiöse Blasenentzündung allerdings, deren Ursache ungeklärt bleibt, spricht auf Antibiotika nicht an – dann müssen andere Ansätze verfolgt werden, um dem Tier zu helfen.


BEITRÄGE ZUR HARNGESUNDHEIT DER KATZE

Die vielleicht wichtigsten Säulen der Behandlung sind die Reduktion von Stress, eine adäquate Ernährung und die Versorgung der Katze mit Wasser.

· Stress begünstigt die Entstehung von Harnwegserkrankungen. Sorgen Sie für ein stabiles Umfeld mit konstanter (Fütterungs-)Routine.

· Halten Sie die Katzentoilette sauber und bieten Sie entsprechend der Anzahl Ihrer Katzen genügend Toiletten an. Es empfiehlt sich, eine Toilette mehr als Katzen zu haben.

· Eine Diät, die die Gesundheit der Harnwege Ihrer Katze unterstützt, nimmt Einfluss auf den pH-Wert und die Salzkonzentration im Urin. Damit lässt sich der Bildung von Kristallen und Harnsteinen vorbeugen.

· Einen ähnlichen, wenngleich weitaus umfassenderen Effekt verfolgt die ausreichende Hydration Ihrer Katze. Wenn mehr Wasser zur Verfügung steht, haben es die Nieren leichter und weiteren Episoden von Harnwegssymptomen kann vorgebeugt werden.


WASSER IST NICHT GLEICH WASSER

Jederzeit zugängliches, frisches Trinkwasser sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Neuere Studien haben zudem gezeigt, dass Katzen sogenanntes nährstoffangereichertes Wasser mögen. Dabei handelt es sich um spezielle Rezepturen, die in einem dritten Napf, also zusätzlich zum Trinkwasser, angeboten werden können. Sie werden von den Tieren gern angenommen, oft sogar bevorzugt, und können einen entscheidenden Beitrag zur Hydration Ihrer Katze leisten.

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